Herzlich Willkommen auf meiner eigenen Website!
Mein Frauchen Mel ist der Meinung, dass mein Heranwachsen sowie meine Ausbildung von einem kleinen Welpen zu einem ausgewachsenen Hund dokumentiert und Euch zugänglich gemacht werden soll.
Am 18.05.2011 bin ich fünf Jahre alt geworden. Ich wiege 30 kg und liebe mein Leben. Zurzeit arbeite ich eifrig mit meinem Herrchen daran, dass ich mal ein guter Rettungshund werde. Mel, mein Frauchen, muss leider länger pausieren und damit die Tage bis zur Prüfung nicht ungenutzt verstreichen, arbeite ich eben mit meinem Herrchen weiter. Die Tage bis zur Prüfung sind gezählt und das ganze wird noch ziemlich anstrengend!
Bei den Maltesern, wo ich ausgebildet werde, handelt es sich immer um Abenteuer-Tage, an denen ich viele neue Eindrücke sammel. Diese Eindrücke, Fotos, Fortschritte in der Erziehung... präsentiere ich Euch auf den folgenden Seiten.
Bei Fragen, Wünschen, Unklarheiten oder sonst irgendetwas meldet Euch über die Contact- Seite
Die Seiten werden permanent erweitert.Ein regelmässiges Vorbeischauen lohnt sich!
Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern.
Euer Ben
Meine Ausbildung
Auf dieser Seite möchte ich Euch über meine Ausbildung informieren und auf dem neusten Stand halten.
Mittlerweile hat sich viel geändert. Meine Ausbildung hat mein Frauchen jetzt in die Hand genommen! Ich werde in den nächsten Tagen meine Seite wieder auf den neusten Stand bringen, damit Ihr wieder up to date seid!
Ein wichtiger Hinweis zum Lesen dieser Seite. Der älteste Text steht ganz unten auf dieser Seite. Der aktuellste Bericht ganz oben. Möchtest Du also von Anfang an alles lesen, so scrolle bitte zunächst nach ganz unten auf die Seite.
- 02.12.2010
Brrrrrrr, ist das kalt!!
Coole Neuigkeiten! Am Wochenenden haben meine Kumpels Aischa, Gaius, Billy und Mika gemeinsam mit mir die Begleithundeprüfung bestande. Das war aufregend. Alles begann natürlich schon vor Wochen, da wir regelmäßßig und fleißig üben mussten. Ernst wurde es dann am Sonntag um 8.00Uhr. da haben wir uns alle getroffen und sind gemeinsam nach Ingelheim gefahren. Dort wurden wir dann auf Herz und Gutmütigkeit geprüft und für gut befunden. Mel musste vorher noch einen Test schreiben, den sie mit bravour bestanden hat. Kunsstück, sie arbeitet ja nun schon lange mit mir uns weiß schon vieles, was sie im Test wissen musste aus dem Alltag. Und gemeinsam haben wir dann im laufe des Sonntages auch den Rest gemeistert. Das war toll und ich glaube, Mel ist ganz schön stolz auf uns!
- 30.10.2010
Ich wurde heute darauf Aufmerksam gemacht, dass ich hier mal wieder das ein oder andere aktualisieren müsste. Danke an dieser Stelle dafür! Dann fange ich mal beim letzten Ereignis an.
Seit wenigen Wochen bin ich kastriert und ich muss sagen, dass das die so ziemlich beste Idee war, die mein Frauchen in der letzten Zeit hatte! Endlich kann ich wieder schnüffel und Gassi gehen ohne ständig das Gefühl zu haben ich müsste mich behaupten. Kein anderer Rüde mehr, der mich so richtig in Rage bringt. Nicht, dass Ihr jetzt denkt, kastration sei das Allheil-Mittel. Nein, auf keinen Fall!!! Aber es kann eine gute Lösung sein für Probleme zwischen Rüden und Hund und Mensch. Der Eingriff war harmlos und nach 1er Woche war ich schon wieder komplett fit. Die Klammern wurden nach 10 Tagen gezogen und ab da war alles wieder gut.
Aber denkt immer daran: Kastration kann eine Lösung sein, es ist aber immer auch wichtig an der Beziehung Hund-Mensch zu arbeiten und mit viel Geduld immer weiter lernen und arbeiten.
Prüfung, ja, meine letzte Prüfung war leider wenig erfolgreich. Wobei, wenn man es von der anderen Seite betrachtet war sie es irgendwie doch. Frauchen hat viel gelernt! Die Unterordnung war super. Kunststück, wir hatten ja auch wieder viel dafür geübt. Leider haben Frauchens Nerven dann in der Suche versagt. Sie dachte, wir hätten uns verlaufen, was mich dann dazu bewogen hat lieber mal auf Nummer Sicher zu gehen und nicht mehr allzu weit von ihr weg zu gehen. So kam es dann, dass wir am Schluss so nervös waren, dass ich das Opfer zwar in der Nase hatte, aber es nicht mehr angezeigt habe. Schade, ich hätte so gerne mit Frauchen die Prüfung bestanden. Aber das nächste Mal klappt es sicher. Und Mel, denke daran: vertrau Dir mehr!
Was kann ich Euch sonst so berichten?! Mein Leben mit dem Menschenkind wird langsam richtig lustig. Es spielt mit mir. Wirft mir Spielzeug und Leckerlies und ab und zu schafft sie es auch mit mir zu zerren. Ich zerre dann natürlich super vorsichtig um ihr nicht weh zu tun, ehrensache! Aber es macht trotzdem riesig viel Spass! Und das Beste: sie lässt immer wieder Brot, Nudeln und sonstige Leckereien vom Essenstisch fallen (rein zufällig natürlich!!), damit ich nicht hungern muss. Zur großen Freude vom Frauchen, denn davon bekomme ich immer Blähungen, denen ich mich dann im Wohnzimmer hin gebe. Aber das kennt ihr sicher auch alle.
- 05.01.2010
So schnell vergeht ein Jahr! Keiner hat mich erinnert, dass ich mich mal wieder melden müsste. Es ist wieder viel passiert. Leider konnte mein Frauchen im letzten Jahr nicht so viel mit mir machen. Deshalb bin ich auch immer noch nicht geprüft.
Ich weiß ja auch nicht. Aber plötzlich wurde mein Frauchen immer dicker und dicker, durfte dann auch nicht mehr alle Ausbildungsinhalte mit machen und nun sind wir eine Person mehr zu Hause. Die Menschen sind ein komisches Volk. Jetzt wuselt hier ein Menschenwelpe rum und alle drehen völlig durch. "Ben, tu´ dies nicht, Ben, geh hier hin, Ben platz, Ben nein..." Die müssen sich doch nicht so anstellen, ich beiße doch nicht! Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass sowas Kleines schmeckt ;-)
Im Moment ist Winterpause, sprich: jetzt kann mein Frauchen zwar wieder mit mir arbeiten, wenn auch oft etwas kürzer, weil alles anders geplant werden muss, aber eben zurzeit nicht, da Winterpause bei den Maltesern ist und wir gar nicht üben. Ab und zu machen wir hier bei uns, auf dem Gassiweg, ein paar Einheiten. Ballspielen, Gehorsam, etc. Das ist auch wichtig, das fördert unser Zusammenspiel. Außerdem macht es mir einen heiden Spass!
Im letzten Jahr ist viel Passiert. Aber Euch das hier alles zu berichten... Dazu feht mir neben meinen neuen Aufgabenbereichen (Spielzeug gegen den neuen Mitbewohner verteidigen, fressen, schlafen, schnüffeln und und und) einfach die Zeit. Aber sobald sich in meiner Ausbildung etwas tut melde ich mich wieder! Versprochen!
- 13.11.2008
Mensch Leute, Ihr müsst uns doch auch mal darauf Aufmerksam machen, dass ich Euch nicht auf dem Laufenden halte!!! So eine Nachlässigkeit!
Mein Leben ist immer noch sehr Aufregend, aber es passiert nicht mehr so viel Spannendes, was es Wert ist Euch zu berichten, wie am Anfang. Ich habe sehr viel Spass bei den Maltesern, wenn es auch nicht immer einfach ist. Manchmal kommen neue Hunde in die Gruppe, mit denen ich auf Anhieb nicht so gut klar komme. Aber durch viel gutes Zureden und Gedult, vor allen Dingen aber durch "Leine ab", kommen wir meist schnell miteinander klar.
Ich habe meine Prüfung leider immer noch nicht machen können. Aber wir arbeiten weiter daran und sind auf dem besten Weg!
- 28.03.2008
Wir schaffen es einfach nicht mehr uns regelmäßig bei Euch zu melden. Aber das macht Euch sicher nicht allzu viel aus, oder?? Schließlich gibt es trotzdem immer wieder Neuigkeiten von mir. So wie heute.
Der Februar war nicht allzu aufregend. Ich quäle mein Frauchen ein wenig. Im Moment schaue ich noch ein weiteres Mal, wie weit ich bei Ihr gehen kann. Aber sie bleibt wacker und stellt sich mir immer wieder in den Weg.
Vorgestern waren wir im Schee. Das war ein Vergnügen. Ich kannte zwar schon ein wenig Schnee, aber eben nur so, wie er hier bei uns so runter kommt und liegen bleibt. Als Matsch und ziemlich wenig eben. Aber da wo wir am Mittwoch waren gab es MENGENNNNNNN!!!!! So viel Schnee habe ich im Leben noch nicht gesehen. Die Fahrt dahin war ein wenig lang, aber ich kenne das ja schon. So lange ich im Auto sitze schaue ich immer raus und sehe mir die Gegend an, dann geht die Zeit schnell vorbei. Endlich am Feldberg angekommen durfte ich dann auch wieder raus. Soooo schön!! Ich bin im Schnee rum getollt und habe mir die Nase gepudert. Einfach dufte! Das müsst Ihr auch mal mit Euren Herrchen machen, ist ne super Abwechslung. Viele neue Grüche und Eindrücke.
Am Samstag werde wir in der Ausbildung auf ein neues Übungsgelände gehen. Ich bin vielleicht mal gespannt. Die Arbeit im Vorfeld verheißt viel Spass. Es soll riesig sein und total viele neue und gute Verstecke soll es da geben. Ich bin gespannt. Mal sehen, was ich Euch dann demnächst so berichten kann!
Liebe Grüße fürs erste! Euer Ben
P.S.: Apropos: Meine Wunde am Bein ist wieder vollkommen geheit. Man sieht nix mehr. Nicht wie an meinem Schmacken an der Nase an dem in meinem schwarzen Fell einfach weiße Haare nach gewachsen sind. Meinem Freund Barkley ist es ähnlich ergangen. Er hatte auch mal eine kleine Wunde nur sind in seinem hellen Fell einfach schwarze Haare nach gewachsen. Schon lustig, was die Natur so hervor bringt.
- 14.01.2008
Ein frohes neue Jahr Euch allen! Ich hoffe, dass Ihr alle ohne größere Probleme rein gerutscht seid! Ich hatte ein tolles Silversterfest. Wir hatten Besuch. Mels Schwester mit ihrer Familie waren bei uns, das war toll. Mels Neffe durfte mich sogar füttern. Das war mal was anderes und ich habe mich sehr darüber gefreut! Der Kleine ist mittlerweile sogar schon größer als ich... Vor den Silvester - Raketen hatte ich zum Glück keine Angst. Ich hatte mich auf ein stilles Plätzchen in der Wohnung verzogen als es los ging und habe mich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen, als die Menschen meinte, dass es lustig wäre auf den Balkon zu gehen und die Türe offen zu lassen. Die frische Luft tat eher gut nach dem ganzen Abend in der Bude.
Weihnachten war ebenfalls toll! Ich habe ein Schwei aus Latex geschenkt bekommen welches ich alleine auspacken durfte. Es ist ein tolles Geschenk, nur leider grunzt es seit dem zweiten Tag nicht mehr, weil ich so eifrig war und dem Schwein ganz schnell ein loch in den Rüssel gebissen habe. Schade. Aber es ist auch ohne Stimme toll!
Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mich verletzt. Ich bin, ungestüm wie ich bin, in die Weinberge gerannt, habe nicht aufgepasst und schon war es geschehen. Ehe ich mich versehen konnte habe ich zwei Purzelbäume geschlagen, war voller Dreck und um eine große Stelle meines Fells ärmer. Eigentlich sogar zwei. Am Vorderlauf habe ich ne riesige kahle Stelle und eine kleine an der gleichen Seite nur hinten. Ich hatte nicht aufgepasst und bin an einem Draht, die dort alle Nase lang gespannt sind, hängen geblieben. Ein großer Tipp: Seid vorsichtig, wenn Ihr durch die Weinberge rennt!!! Das Ergebnis ist nicht so lustig. Es heilt zwar schon wieder, aber weil ich immer an der Wunde lecke hat sich mein Frauchen überlegt, dass es besser ist, wenn ich ein Longsleve trage. Das sieht vielleicht doof aus. Zum Glück muss ich das nicht draußen tragen, sonst würdet Ihr sicher alle über mich lachen.
Naja, das nächste Mal heißt es vorsichtiger sein!
- 11.11.2007
Jetzt habe ich Euch aber ganz schön lange warten lassen. Tut mir leid!
Die letzten Wochen waren ganz schön aufregend und anstrengend. Wo fange ich am besten an? Am Wochenende um den 29.September war ich bei meinen Dalmatinerfreunden Lucky und Luna. Das war ein Spass. Das ganze Wochenende ohne Frauchen. Die war nämlich Foto´s schießen bei einer Traumhochzeit. Für mich war das die Gelegenheit mal wieder völlig auf zu drehen. Mit den beiden war ziemlich viel Unsinn anzustellen. Neben Unfug habe ich aber auch dabei geholfen ein Motorrad zu reparieren, naja, sagen wir mal, ich war dabei, repariert hat jemand anders (ich habe immer nur versucht den Schraubenschlüssel zu klauen). Nachdem Frauchen mich dann wieder abgeholt hat, hat der Alltag wieder angefangen. Das nächste Wochenende war dann ziemlich langweilig. Zumindest Freitag und Sonntag. An diesem Wochenende hat mein Frauchen nämlich mal wieder an ihrer eigenen Ausbildung gewerkelt. Es war der erste Teil vom Einsatzsanitäter-Kurs angesagt. Am Samstag hatte sie mich dabei, wie viele ander Herrchen aus der Staffel, es machen nämlich fast alle aus der Staffel mit. Das war ein Spass, ich habe viel rum gelegen, versucht die anderen zur Meuterrei aufzustacheln, aber leider ohne Erfolg und laut geheult, als mit Daniel auf die Pfote gestiegen ist. Er hat sich aber direkt entschuldigt.
In der Zwischenzeit war ich auch immer mal wieder bei Basko. Basko ist ein neuer aus der Staffel. Er ist fast ein Jahr jünger als ich, aber wir verstehen und prima. Während Mel bei Basko´s Frauchens geholfen hat das Haus zu renovieren, konnten wir den Garten verwüsten. Wir hörten immer: "da können sie nicht´s anstellen" und "naja, macht doch nix!", aber da kannten die uns noch nicht. Wir haben jeden Tag, wenn wir gemeinsam dort waren, was neues zum anstellen gefunden. Einmal haben wir den kompletten Holzstapel (die haben die Verkleidung aus Küche und Schlafzimmer raus geroppt) auseinander sortiert und damit im gesamten Hof herum gespielt. Stabziehen und so. Ein anderes Mal haben wir es lustig gefunden den neuen Straßenbesen seiner Haare zu entledigen. Büschel für Büschel haben wir raus gerupft. Und der Teich, den die beiden eh weg haben wollten, haben wir geleert. Das Wasser war auf uns, und im gesamten Hofbereich, sowie im Flur des Hauses (die hätten die Türe nicht öffnen dürfen, als wir die Köpfe durch die Katzenklappe gesteckt haben) und ist nun in Form von Dreckflecken auf der Hauswand verteilt. Ich könnte noch weiter aufzählen, aber das würde zu lange dauern. WIR hatten Spass, das ist die Hauptsache.
Heute liege ich, erschöpft von den letzten Tagen, hier im Arbeitszimmer herum und freue mich des Lebens. Mir geht es wirklich sau gut hier! Seht mal, womit mich mein Frauchen am Mittwoch belohnt hat. Ich habe ein Körbchen bekommen. Nicht, dass ich meine Deckchen nicht lieben würde, aber das Körbchen ist eben doch noch eine Stufe besser.

Mel hat es mir am Mittwoch Abend mit gebracht, nachdem ich wieder mal einen Tag mit Basko im Garten Unwesen teiben konnte. Klar war ich müde, nach so einem Tag, aber ich hätte vielleicht noch den Jerry weg jagen können, wie ich es sonst immer mache, wenn er sich meinem Platz nähert, aber ich war einfach zu glücklich in meinem neuen Heim. Mel musste mich abends sogar im Körbchen ins Schlafzimmer schleifen und ich wollte nicht noch einmal Gassi gehen.
Und was am schönsten ist, mittlerweile denken die Katzen nicht mehr ich wollte ihnen was. Es ist eben nicht so einfach für einen Hund wie mich Katzisch zu lernen. Aber langsam kommen wir zusammen. Ich kann ein wenig katzisch und die Katzen ein wenig hundisch. Vielleicht sollte ich mal ein Buch schreiben lassen: "Katzisch-Hundisch, Hundisch-Katzisch"
So, bis bald!!!
- 07.09.2007
Am Freitag ging es los in die Eifel zum Ausbildungswochenende. Das war wieder mal ein Spass! Es ist nicht nur die Hundestaffel gefahren, nein, die gesamte Malteser Crew ist mit gekommen. Eine bunt gemischte Gruppe, in der alle gut miteinander ausgekommen sind. Nach gut drei Stunden Fahrt sind wir an unserem Bestimmungsort angekommen und durften erst mal eine Runde durchs Gelände drehen. Nachdem wir uns etwas ausgetobt hatten, haben unsere Herrchen die Feldbetten bezogen und erst mal die hungrigen Mäuler gestopft. Am ersten Abend gab es kein Programm mehr. Für uns Hunde war es schon etwas merkwürdig, da wir zwar mit im Zelt, aber jedoch in Hundeboxen schlafen mussten. Das war für den einen oder die andere schon etwas gewöhnungsbedürftig. Gaius hat immer gebellt, wenn sein Frauchen nicht da war und Debby musste immer knurren, wenn jemand am Zelt vorbei gelaufe ist. Aber eingentlich waren alle recht relaxt.
Samstags haben wir dann einen Abenteuerspaziergang gemacht. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und sind durchs Gelände gestapft um von Station zu Station zu gelangen. Wir durften die ganze Zeit über frei laufen. Das war super, nach der Nacht in der Box. An den Stationen wurden die unterschiedlichsten Dinge mit unseren Leuten gemacht. An der einen musste ein Video gedreht werden, als Werbespot sozusagen, ich habe eine Hauptrolle gespielt. Das war fein! Vielleicht werde ich ja mal berühmt. An der nächsten wurde Schoki um die Wette gefuttert (ich weiß zwar nicht, was das mit den Maltesern zu tun hat, aber mein Frauchen sagte was von Gruppe und zusammenhalt.. Naja, wer´s glaubt. Dafür kenn ich ganz andere Übungen.) Eine Suche durften wir machen und zu guter letzt haben wir mit der Feuerwehr "Feuer gelöscht". Prima, was sich die Organisatoren da so ausgedacht haben! Abends haben wir dann alle zusammen am Lagerfeuer gesessen und gegrillt. Toll!
Am Sonntag haben wir nicht mehr so viel gemacht! Es musste aufgeräumt werden, die Zelte abgebaut, die Sachen verpackt und gegessen werden. Aber auch ein wenig Zeit für einen gemeinschaftlichen Spaziergang mit der Hundestaffel wurde geschaffen. Das war für uns das beste am Sonntag. Seht selbst..
Alles in allem hatten wir einen Mege Spass und ein absolut unvergessliches Wochenende! Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass das Wochenende werden konnte, was es war!!!
- 31.08.2007
Am Samstag waren wir in Finthen trainieren. Leider waren wir nur eine kleine Gruppe, aber so hatten wir die Möglichkeit umso intensiver zu trainieren. Ich habe mit den anderen Hunden eine kleine Suche gemacht, sowie einen Verweistest absolviert. Auf dem Gelände haben wir beim gemeinschaftlichen Herumtollen eine prima Pfütze gefunden. Wir haben uns alle schnell Geruchsgetarnt um dann weiter spielen zu können. Unsere Herrchen fanden das nicht toll. Ich verstehe das nicht! Sie sagten alle: "ihh, ihr stinkt! Wo gibt es hier nur einen See, indem wir Euch später wieder sauber bekommen?!" und "das ist ja kaum auszuhalten, mir wird schlecht!" nach der Ausbildung sind die tatsächlich noch mit uns an den Rhein gefahren, wo wir dann ausgibig baden konnten, aber zum Glück ohne Gefahr für die Tarnung. Die blieb haften. (Zu meinem Pech musste ich dann, als wir zu Hause waren, auch noch duschen. Ich versteh das einfach nicht!)
Aber ich konnte einen kleinen Teil des Geruchs behalten. Das war eine ziemlich erfolgreiche Tarnaktion!!!
Am Rhein haben unsere Leute dann Schwimmwesten ausgepackt. Ich wusste gar nicht, dass es sowas auch für Hunde gibt. Eine praktische Sache sag ich Euch! Die Dinge sind gar nicht so unbequem, wie sie vielleicht aussehen. Und äußerst praktisch. Mit den Dingern können uns die Menschen, an eine Griff auf dem Rücken, aus dem Wasser ziehen, sollten wir doch mal in Panik geraten. Einfach toll, diese Erfindung!

- 08.08.2007
Oh weh, Leute es tut mir leid. Ich habe mich ja schon ewig nicht mehr bei Euch gemeldet. Zurzeit haben wir Sommerpause, so dass nicht so viel Passiert. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich unter anderm auch so lange nicht mehr gemeldet habe, weil ich im Moment so viel mit meinem Frauchenüben muss. Wir haben eine Menge Aufgaben bekommen, an denen wir arbeiten müssen. Leider klappt es im Moment nicht so mit der Kommunikation zwischen und beiden, so dass wir ab und an mal aneinander geraten. Das ist dann auch der Grund weswegen ich mich nicht immer hier blicken lasse. Ich habe einfach keine Zeit ;-)
P.S.: Heute habe ich meinen Kumpel Fib aus London wieder getroffen. Das war wieder ein Spass. Erst mussten wir allerdings noch klären, wer der Herr im Park ist. Nachdem das erledigt war, hatten wir zwei schöne Stunden im Volkspark.
Am 16.8. geht das Trining wieder los. Ich hoffe, dass ich Euch bis dahin wieder viel erzählen kann.
- 26.05.2007
Mein Frauchen und ich beim gemeinsamen Vorbereiten auf eine Suche.
- 28.04.2007
So sieht es aus, wenn wir auf einer Einsatzübung sind.
Eigentlich hätte heute eine normale Ausbildung stattfinden sollen. Stattdessen sind wir in den Wald gefahren um bei einer Vorgetäuschten Flugzeugbergung mit zu helfen. Die Übung war für alle Hilforganisationen aus dem Umkreis. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, was da los war. Andere Hundestaffeln waren ebenfalls da. Es gab sogar richtige Verletzte (naja, Schauspieler, die richtige Verletze gespielt haben. Das sah ganz schön echt aus.) Das war im Übrigen auch mein erster richtiger Einsatz. Ich habe auch gesucht, zumindest ein wenig, ich weiß ja schließlich was ich machen muss. Nur müssen mein Frauchen und ich noch an der Kommunikation miteinander arbeiten. So wie wir das jetzt handhaben werden wir wohl nicht zum Ziel kommen. Das war wieder mal ein aufregender Tag!
- 21.04.2007
Eignungstest!!!
Heute war Eignungstest angesagt. Das war vielleicht aufregend! Das Gelände der Kurmainz Kaserne kenne ich ja schon. Dort haben wir uns heute mit vielen anderen Hunden und fast allen Staffelmitgliedern zum Eingungstest getroffen. Der Eingungstest ist wichtig, damit die Ausbilder sehen ob wir Hunde für die Rettunghundeausbildung geeinget sind, ob wir und in Ausnahmesituationen normal verhalten und welche Schwächen wir haben, an denen dann später gearbeitet werden muss, sofern wir den Test bestehen.
Es begann schon früh um 7Uhr an der Unterkunft . Wir Hunde konnten da noch nicht allzu viel tun, unsere Leute haben Geräte und Holz eingepackt. Getränke und ein Zelt, sowie jede Menge Spielzeug und Kram.
Als wir dann in der Kaserne ankamen wurde dort alles aufgebaut und unsere Besucher warteten schon auf uns. Der Test war nicht nur für Hunde aus unserer Staffel, sondern auch für Hunde aus fremden Staffeln.
Alles begann mit einer Übung bei der wir um fremde Hunde herum geführt wurden, erst von unserern Herrchen, später dann von der Prüferin. Wir wurden dabei beobachtet und es wurden sich viele Dinge aufegschrieben. Bei dieser Übung sollte getestet werden, ob wir Interesse, aber keine Agression anderen Hunden gegenüber zeigen.
Es folgte eine Spielübung. Mein Frauchen und ich standen in einem Kreis von Menschen, jeder hatte etwas anderes in der Hand, Spielzeug oder was zu knabbern. Dann wurde ich von jedem mal gerufen und durfte mit allen spielen. Das war fein. Ich habe zum Glück keine Probleme mit fremden Menschen. Ich fand das alles toll.

Im Laufe des Tages haben wir noch eine Trageübung, einen Verwaistest, einen Test wie wir auf hingefallene Menschen reagieren und einen Test wie wir auf Feuer und andere Reize reagieren.
Ich habe zum Glück bei allen Test die nerven bewahren können und habe den Eignungstest bestanden.
- 14.04.2007
Nach Wochen langer schwerst Arbeit bei der Flächensuche und der Trümmersuche hatten wir heute mal eine etwas leichtere Ausbildung.
Wir haben wieder zwei Hunde dazu bekommen. Das ist immer sehr interessant, da wir dann besonders viel Herumtollen dürfen damit unsere Leute sehen können ob wir gut miteinander aus kommen. Meistes ist das jedoch der Fall.
Meine Aufgabe bestand heute darin auf einem alten Gelände 4 Versteckte Personen auf zu spüren. Mir fiel das wieder recht leicht, zum Glück. Nur mein Frauchen muss lernen besser auf mich zu achten. Sie wollte mich unbedingt von einem Container weg bekommen, obwohl ich doch dahinter etwas vermutet hatte. Meine Trainerin Birgit hat sie dann zum Glück davon ab bringen können, und ich wurde vom Versteckopfer, nachdem ich es dann doch noch aufspüren durfte, mit Mozarella belohnt. (Von Fleischwurst, die bekommen die anderen, bekomme ich meist Durchfall.) Also Mel, demnächst besser beobachten!!! Das ist wichtig!!! Ich weiß, ich muss auch noch ein wenig daran arbeiten besser mit Dir zusammen zu arbeiten und auch mal auf Dich zu hören, denn manchmal scheinst Du wirklich besser zu wissen was gut für mich ist.....
Nächsten Samstag ist mein großer Tag. Da wir der alles entscheidende Eignungstest durchgeführt. Der entscheidet, ob ich dabei bleiben darf, oder ob nicht.
Hoffentlich bin ich an dem Tag gut drauf, so dass ich mich nicht vor offenem Feuer erschrecke und freudig zu fremden Personen laufe um mit ihnen zu spielen.
Also Leute, machts gut. Ich berichte dann nach Samstag dem 21.04. wieder weiter!
- 05.04.2007
Heute hatten wir ein lustiges Ostertraining. Birgit, eine der Hundetrainerinnnen hatte sich einen netten Pracours einfallen lassen. Eierlauf mit Hindernissen. Besonders schwer ist es für den Hundeführer uns Hunde zu leiten, wenn der Hundeführer einen Löffel mit einem Ei in der Hand hält und nicht an unserer Leine herum zerren kann.
Es ging darum einen Parcours mit Wippe, Tunnel, Knisterfolie, Hasenkäfig und Slalom-Pilonen zu bewältigen ohne dass das Ei auf dem Löffel in der Hand des Hundeführers herunter fällt. Ich habe es natürlich geschafft mein Frauchen dazu zu bringen ihr Ei runter fallen zu lassen. War ja klar.
Das war vielleicht ein Spass. Mal was ganz anderes zum normalen Training.

- 10.03.2007
Heute habe ich fliegen gelernt.
Ganz ehrlich! Meine Leute haben mich in ein Leder-Ding eingeschnürt und mich in die Luft gehoben. Ich fand´s super. Weiß gar nicht, warum die mich so mit Leckerlis voll gestopft haben (Wobei, vielleicht sollte ich das nicht so laut sagen, denn die Leckerlis sind das Beste an der ganzen Sache!)
Es ist wohl wichtig, dass ich fliegen kann, denn im Fall des Falles kann es sein, dass man uns aus einem Heli abseilen muss oder dass wir uns in eine enge Spalte abseilen müssen, in die man sonst nicht rein kommt. Und was bringt es da, wenn ich Suchen kann wie ein Trüffelschwein, aber nicht hin komme um es auch zu beweisen?!
Sonst kann ich Euch noch berichten, dass ich es meinen Leuten im Moment nicht ganz so einfach mache.
Ich finde es zurzeit schöner nicht direkt zu kommen, wenn ich gerufen werde und nicht „sitz“ zu machen, sondern „platz“ wenn man mich dazu auffordert. Allzu einfach will ich es denen ja auch nicht machen. Die denken eh schon, dass sie mit mir das große Los gezogen haben. (haben sie ja auch, aber das muss ich denen ja nicht immerzu unter die Nase reiben.)
An dieser Stelle möchte ich meinen Leuten mal sagen: “bleibt dran, sonst mache ich bald was ich will!!“
Euch interessierten Lesern sage ich tschüss für heute. Am Donnerstag geht´s weiter. Ich freu mich schon!
- 22.02.2007
Heute haben meine Leute in der Ausbildung gelernt wie man herausfindet wo man ist, wenn man nur die Uhr und die Sonne zur Hilfe hat und wie man eine Karte richtig Nordet. Ganz schön kompliziert, aber hilfreich! Wie gut, dass die beiden dass jetzt wissen, nun muss ich nämlich nicht weiter Angst haben, dass wir uns mal verlaufen.
Mein Training war heute auch super! Ich bin fast über mich hinaus gewachsen.
Apropos gewachsen. Die Leute von meinen Kumpels sagen immer wenn sie mich sehen, ich sei gewachsen. Ist doch klar, dass ich wachse, schließlich will ich mal so groß werden wie mein Kumpel Artos.
Aber zurück zum Training. Bisher habe ich mich immer etwas schwer getan, wenn ich über die doofe Leiter musste. Das ist für uns Hunde nicht so einfach, da wir die Hinterläufe nur zufällig mitschleppen wenn wir gehen und erst lernen müssen sie gezielt einzusetzen. Seit gestern kann ich das einigermaßen. Meine Trainerin kam auf die gute Idee die waagerecht liegende Leiter an einer Seite höher aufzubocken als an der anderen Seite, so dass mir am Ende nichts anderes übrig blieb als die Sprossen zu nutzen, ich kam schließlich nicht mehr auf den Boden, ich hab´ doch keine Giraffenbeine.
Mal sehen was sie sich das nächste Mal ausdenken werden.
Ich werde mich jetzt mal wieder auf die faule Haut legen. Mal sehen was ich nachher bei der Mel ergattern kann, wenn ich mich gut benehme!
- 17.02.2007
Nicht dass Ihr denkt, wir würden nicht´s mehr tun, aber heute waren wir mal nicht auf einem Trümmerfeld und auch nicht im Wald zur Suche unterwegs. Heute haben wir einen großen Spaziergang gemacht. Um die Sozialverträglichkeit zu stärken haben sie uns gesagt. Eine gute Sache wie ich finde, denn so konnte ich richtig ausgiebig mit meinen Kumpels rumtollen. Das war super!
Meine Leute sagten, dass das mit der Sozialverträglichkeit ein guter Grund sei auch Ihre Gemüter zu beruhigen. Denn eigentlich wollten sie sich nicht verausgaben, da die meisten am Rosenmontag in Mainz damit beschäftigt sein werden sich um Hingefallene und Orientierungslose zu kümmern. Sehr löblich!!!
Dem Chef vom Artos war das so am liebsten, denn wir hatten einen Neuzugang und er war etwas nervös. Da ist es immer besser das auf neutralem Boden zu machen.
Artos ist ein wenig eigen wenn es um neue Hunde, vor allem wenn es um Rüden geht. Er hat mal ziemlich schlechte Erfahrungen gemacht, die er fast mir dem Leben bezahlt hätte. Da kann man doch verstehen, dass er erst mal schauen muss, wer sich da nähert.
Es hat aber zu unserer aller Beruhigung alles gut geklappt, so dass der „Neue“ auch in Zukunft vorbei schauen kann und wir sehen ob wir zusammen Spaß haben werden.Neue Hunde sind immer anfangs ein Problem. Das bestehende Rudel muss erst mal sehen wer da kommt und ob alle mit dem Neuzugang zurecht kommen. Das ist auch einer der Gründe warum es für neue Hunde und deren Herrchen eine Probezeit bei den Maltesern gibt.
Am Ende von unserer 2 Stunden Runde waren wir alle sehr geschafft und froh.
- 03.02.2007
Und wieder ein Samstag im Grünen.
Heute waren wir wieder auf einem Trümmergelände. Erst haben wir ein wenig an meinem Gehorsam gearbeitet (Ich habe mir aber heute mal ganz viel Mühe gegeben, so dass alle zufrieden mit mir waren) um dann später ein wenig an den Geräten zu arbeiten und mit einer Trümmersuche den Tag zu beenden.
Axel war, so hat er mir später beim Bier erzählt, ganz schön fertig. Er war enttäuscht, dass ich so guuut allein gearbeitet habe und ihn fast nicht gebraucht habe. Hören wollte ich auch nicht - warum auch wenn das Suchen solchen Spaß macht. ;-))
Am meisten hat mir jedoch das Herumtoben mit den anderen Teilen der Meute gemacht. Ich habe jetzt noch den Geruch von Franka in der Nase. (@ Barkley: Fast hätten wir sie so weit gehabt. Aber wart nur ab - früher oder später kriegen wir sie alle!!!)

Schade, dass das nicht noch viel häufiger geht!
Von meinem Kollegen Artos auf dem Sonnenhügel war am Samstag der Cheffe nicht dabei. Cheffe hat zu Hause gepinselt und der Artos hatte Ausgang. Der hatte es gut. Endlich konnte er mal machen was er wollte - kein "mh mh" oder andere Weisungen denen gefolgt werden sollte. Die Fleischwurst die er heimlich verspeist hat war bestimmt lecker.
Aber bevor ich jetzt noch mehr interne Secrets ausplauder leg ich mich lieber aufs Ohr.
Ciao, machts gut - bis zum nächsten Mal.
- 02.02.2007
Hallo Leute, da bin ich wieder.
Gestern war der Nachtparcours 2007 angesagt. Ich habe mich schon gewundert, warum Frauchen in Malteser Klamotten mit mir zur Unterkunft fährt und warum wir uns schon um 18 Uhr treffen. Das hatte aber alles seine Gründe.
Wir sind nach Bretzenheim zur alten Ziegelei gefahren um dort auszuprobieren wie wir Hunde im Dunkeln auf Geräusche und Sichtreize reagieren.
Ich kann Euch sagen, das war mal wieder ein Abenteuer.
Der Parcours bestand aus ca. 9 Stationen. Alle waren etwas anders.
Als erstes wollten die, dass ich in ein Tal aus Nebel steige.
Ich habe mich gewundert, warum der Nebel so komische Geräusche macht und warum er so komisch riecht. Mel erklärte mir dann, dass der Nebel aus einer komischen Maschine kommt und extra für uns gemacht wurde. Schon komisch, was die Menschen manchmal so veranstalten. Sie jammern doch immer, wenn der Nebel morgens schon da ist, wenn sie zur Arbeit fahren müssen.
Dann sollte ich durch einen Tunnel kriechen, was ich dann aber doch nicht musste, denn wenn mich die Mel von der Leine gelassen hätte, hätte ich die Chance ergriffen um dem Parcours zu entgehen, bzw. meinen eigenen Weg durch zu bahnen und alles nach meiner Nase zu erkunden. Nadine und Mel haben sich dann entschieden mich nicht durch zu lassen, sie können mich nämlich schon ganz gut lesen. Und es ging weiter zu den nächsten Stationen.
Da gab es eine, wo mit leeren Blechdosen Krach gemacht wurde und eine an der ein Geist an einem Baum hing. Blöde nur, dass ich das direkt erkannt habe und mich nicht weiter darum gekümmert habe. Ganz nach der Devise, ich seh Dich nicht, also siehst Du mich auch nicht.
Eine schlimme Station war die mit dem dunklen Mann mit der komischen Mütze. Der hatte einen Hammer in der Hand und hat auf eine Blechplatte geklopft. Er hat mich ein wenig an Rumpelstielzchen erinnert. War er aber nicht, wie ich herausfinden konnte nachdem ich mich nach der mich überkommenden Bellattacke wieder etwas beruhigt hatte und sehen konnte, dass Rumpelstielzchen einen Malteser Pulli anhatte und aussah wie Peter. Schon komisch. Manchmal lohnt es sich eben doch zweimal hin zu sehen.

Das war alles ganz schön aufregend.
Meine Trainer wissen jetzt auf jeden Fall was ich nicht so toll finde, woran wir noch arbeiten müssen und was mir weniger ausmacht.
Als Abschluss haben meine Leute noch gemeinsam gegrillt. Und haben den Abend am offenen Feuer ausklingen lassen. Ich glaube das hat denen gut gefallen und sie konnten ein wenig ausspannen nach den Anstrengungen des Parcours.
- Samstag, 20.01.2007
Hallo Ihr Lieben, da bin ich wieder.
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen mich am Donnerstag mit Neuigkeiten vom Gerätetraining zu melden. Leider hatten die Menschen zu viel Theorie zu lernen, so dass wir, meine Kollegen Debby, Artos, Gina Jule und ich, nur zum Spielen gekommen sind. Also werde ich Euch von den Geräten ein anderes Mal berichten.
Am heutigen Samstag waren wir wieder auf dem Trümmerfeld in Darmstadt. Es gab noch so viel zu lernen, dass wir die Chance mit den Leuten vom THW noch einmal zu trainieren direkt wieder genutzt haben.
Mein Arbeitstag begann mit einer Verbellübung.
Meine Trainerin Nadja ist ein Stück auf das Gelände gegangen, genau so weit, dass ich sie gerade noch sehen konnte und hat sich hin gestellt. Mel hat gemeinsam mit mir gewartet, bis wir das O.k. zum los Suchen bekommen haben. Mel hat mich dann von der Leine gelassen und mich mit einem „Such“ in meine Aufgabe geschickt.
Ich bin dann direkt auf sie zu gerannt, ich weiß ja, dass Nadja Leckerlis für mich bereit hält, habe mich vor sie gesetzt und angefangen zu bellen. Genau wie ich es gelernt habe. Beide waren begeistert und ich habe meine Belohnung bekommen.
Wir haben das Ganze dann zweimal wiederholt. Das erste Mal hat Nadja sich gesetzt und ich musste vor sie kommen und Bellen, das dritte Mal hatte sie einen Regenschirm, vor dem ich aber zur Freude aller keine Angst hatte und auch in dieser Situation alles richtig gemacht habe.
Danach hatte ich eine etwas längere Pause, die brauchte ich aber auch, da die Übungen alle ziemlich anstrengend sind.
Gegen Mittag durfte ich wieder auf einen Witterunsspaziergang gehen. Wieder mit Mel.
Beim letzten Mal habe ich Euch gar nicht erzählt, was ein Witterungsspaziergang überhaupt ist.
Es gehen sich vier oder fünf freiwillige Kollegen von Axel und Mel verstecken. Dann ist es die Aufgabe meines Herrchens mich in die Suche nach den Freiwilligen zu schicken. Das funktioniert ähnlich wie bei der Verbellübung. Erst bin ich an der Leine, gespannt bis in die Schwanzspitze. Dann beruhigt mich mein Herrchen und bringt mich dazu im „Sitz“ zu warten bis die Leine ab ist und mich mit „Such“ in die Suche schickt.
Dann geht für mich darum Witterung auf zu nehmen und die Versteckten zu finden. Ich bekomme bei jedem Gefundenen natürlich wieder eine Hand voll Goodies, damit ich das beim nächsten Mal auch wieder gerne mache.
Manchmal, muss ich leider zugeben, fusche ich aber auch. Ich suche nicht richtig, zumindest nicht nur mit meiner Nase, sondern benutze auch meine Augen. (Die Versteckpersonen verstecken sich nämlich nicht immer so, dass ich sie nicht mehr sehen kann. Und warum die Nase benutzen, wenn ich sie mit den Augen viel besser finden kann.)
So lange ich noch lerne scheint es aber allen egal zu sein, ob ich mit der Nase oder mit den Augen finde. Am Schluss sind immer alle ganz froh, der Gefundene und mein Herrchen (ob die Angst haben, dass sie ohne mich nicht mehr nach Hause kommen?!?!).
Nach dem Spaziergang war ich noch viel müder, so dass ich bis nachmittags in meiner Box im Auto bleiben durfte.
Nachmittags sind wir dann alle gemeinsam noch einmal in das alte Gebäude gegangen, ein paar von uns waren das letzte Mal nicht dabei und die wollten auch wissen, wie es da so ist.
Das war eine sehr gute Idee, denn diesmal konnte ich allen zeigen, dass mir die Treppe, auf die mich das letzte Mal nur Leckerlis und Axels gutes zureden gebracht hat, gar nichts mehr ausgemacht hat. Ich bin drauf und wieder runter, als wäre es die Couch bei Axel und Mel zu Hause….
Das Beste war allerdings als Debby und Fynn eine alte Milchpackung gefunden haben und Debby meinte diese aufbeißen zu müssen und den Rest der schon längst überfälligen Milch auf den Boden zu schütten, so dass Fynn sich besser darin wälzen konnte. Die beiden und wir anderen Hunde fanden das Klasse, unsere Herrchen fanden es allerdings ziemlich eklig. Patrick ging schnur gerade zur nahe gelegenen Tanke um ein Duschgel zu kaufen und Fynn noch vor der Abfahrt zu waschen.

Hat aber nicht viel gebracht. Alle Menschen, die mit Fynn im Auto fahren mussten, haben gejammert, es aber trotzdem tapfer ausgehalten. Alle anderen haben sich lustig gemacht. Ich glaube hier kann ich den Menschenspruch: „wer den Schaden hat….“ anbringen.
So, jetzt freue ich mich auf die Ausbildung am Donnerstag und sage Tschüss für heute!
- Montag, 15.01.2007
Am Samstag habe ich vielleicht was erlebt.
Ich war mit meinen Leuten und den Kollegen von der Malteser Rettungshundestaffel in Darmstadt auf einem Trümmergelände des THW um dort gemeinsam mit den Kollegen vom THW ein wenig zu üben.
Für mich war das natürlich alles noch viel zu viel, aber die anderen haben sehr viel geschafft.
Als erstes musste ich mich dem neuen Untergrund auf dem Trümmergelände vertraut machen. Das war was. Überall Steine und Brocken unterschiedlichster Größe. Zwischendrin Glasscherben und andere gefährliche Gegenstände. Geübt wie ich mittlerweile bin, bin ich jedoch sicher durch das Chaos gerannt und habe meinen Trainern gezeigt, was ich alles schon gelernt habe.
Beim Witterungsspaziergang habe ich alle „Vermissten Personen“ gefunden. Bei der letzten Person habe ich etwas länger gebraucht. Die hatte sich aber auch gut versteckt. (Mensch Patrick, beim nächsten Mal duscht Du bitte vorher nicht, dann finde ich Dich sicher besser!)
Neben den Trümmern gab es auf dem Gelände auch ein verlassenes Gebäude, in das wir hinein durften. Dort hieß es für mich eine Stahltreppe zu betreten. Eine ganz schön wackelige Angelegenheit sage ich Euch. Aber am Ende konnte mich mein Herrchen Axel mit viel gutem Zureden und ein paar guten Leckerlis überzeugen hoch zu klettern. Ich war natürlich stolz wie Oskar.
Nach den einzelnen Übungen war ich sehr geschafft und froh, wenn man mich wieder in meine Box im Malteser Fahrzeug gebracht hat, damit ich mich dort ein wenig ausruhen konnte.
Am Donnerstag geht das Hallentraining wieder richtig los. Dann werde ich mich natürlich wieder bei Euch melden und Euch erzählen, wie ich mich an den Geräten anstelle und was ich neues dort lernen konnte.
- Aller Anfang ist schwer!
Seit ich im August mit 11 Wochen zu meinen neuen Herrchen gekommen bin, lerne ich so ziemlich jeden Tag etwas Neues dazu.
Viele Grundlagen, auf die ich später noch einmal eingehe, habe ich in der Hundeschule in Hechtsheim gelernt. Nach Hechtsheim gehe ich jeden Sonntag für eine Stunde. Hier übe ich die Grundlagen, die ich im normalen Alltag genauso benötige, wie bei der Ausbildung zum Rettungshund welche ich seit Oktober bei den Maltesern in Mainz mache.
Bisher kann ich leider noch nicht allzu viel, weil ich noch viel zu verspielt bin.
Kleine Fortschritte mache ich aber schon.
Ich weiß bereits dass ich mich freudig zu meinem Herrchen begeben soll, wenn ich mit „hier“ gerufen werde. Wenn mein Herrchen „platz“ sagt lege ich mich vor ihn hin.
Auch weiß ich bereits was ich mit „sitz“ tun soll. (Eine wahre Wonne, denn immer wenn ich mache, was mein Herrchen von mir will bekomme ich einen leckeren Hundekeks)
Zu meinem größten Vergnügen gehört allerdings das Bellen. Auf ein gekonntes „gib Laut“ meines Herrchens antworte ich direkt und ohne zu überlegen mit einem lauten Gebell.
Mein Dank gilt an dieser Stelle meiner Trainerin Nadine, die das in einer kleinen Trainingspause mit mir geübt hat.
Die Ausbildung bei den Maltesern begann mit einfachen Übungen. So musste ich zum Beispiel lernen, dass ich bellen muss, wenn ich eine Person in meiner Nähe entdecke, die regungslos da steht und auf mich wartet. Sobald ich zu der Person hin gerannt bin, mich vor sie gesetzt habe und laut belle bekomme ich gleich eine gute Portion Leckereien. Einer meiner Herrchen holt mich dann dort ab und spielt mit mir. Das macht Freude!
Ich habe erfahren, dass dies eine Vorübung ist um später vermisste Menschen aufzuspüren und vor diesen so lange zu bellen, (das wird Anzeigen genannt) bis mein Herrchen kommt um mich zu belohnen, dass ich eine in Not geratenen Person gefunden habe.
Eine weitere Vorübung, die wir gemacht haben sind Witterungsspaziergänge.
Bei jedem Training im Freien machen wir einen solchen.
Hier geht es für mich darum fünf Freiwillige, die sich in meiner Sichtweite in ein Feld, einem Wingert oder auf einer Lichtung aufgestellt und gehockt haben, aufzuspüren und anzuzeigen.
Das macht auch riesig Spass.
Wenn ich mal groß bin möchte ich auch in ein Trümmerfeld laufen können um dort nach verschütteten Menschen zu suchen.
Einmal in der Woche haben wir in unserer Unterkunft Training. Dort übe ich Gehorsam und trainiere an unterschiedlichen Geräten.
Ich musste lernen dass ich auf meinem Platz zu warten habe bis mich mein Herrchen wieder abholt und dass es eigentlich kein Problem ist über eine sich bewegende, schwingende Holzbohle zu laufen (was mir noch das ein oder andere Problem bereitet!)
Ich hoffe, dass ich Euch bald mehr über meine Ausbildung berichten kann!